Verlagerungen Full-Service bei Industrieumzügen aus einer Hand

Autor / Redakteur: Hertha Kerz / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Teilverlagerungen oder ganze Firmenumzüge bergen extreme logistische Herausforderungen. Um Industrieumzüge zu bewältigen, bedarf es deshalb eines ausgeklügelten Projektmanagements, das nur wenige Unternehmen wirklich beherrschen.

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Die Gründe für Standortverlagerungen sind vielfältig. Firmenzusammenlegungen, Wechsel an einen anderen Standort, um Personalkosten oder Steuern zu sparen, Produktionsverlagerungen, um näher am Kunden zu sein oder Parallellinien auszubauen. Teilverlagerungen oder ganze Firmenumzüge; die logistische Herausforderung ist in allen Fällen extrem.

Nur wenige Spediteure für Industrieumzüge

Um Industrieumzüge zu bewältigen, bedarf es eines ausgeklügelten Projektmanagements. Doch nur eine Handvoll Unternehmen europaweit beherrscht die Projektierung speziell für Industrieumzüge.

Hierbei ist das Wissensmanagement viel wichtiger als der tatsächliche Umzug. „Unsere Zielsetzung ist es, eine Betriebsverlagerung geräuschlos verlaufen zu lassen“, erläutert Andreas Meinus, Geschäftsführer der Firma R&M Projektmanagement.

Das heißt kein Produktionsausfall für das Unternehmen und dementsprechend für dessen Kunden kein Lieferverzug. „Es darf nicht sein, dass eine Firma nicht mehr direkt ans Band liefern kann, weil sie den Standort verlagert. Das ist heute kein Argument mehr“, ist Meinus überzeugt.

Um diese Zielsetzung zu erreichen, bedarf es einer umfangreichen Draufsicht auf die Firmenlogistik. Wie „tickt“ die entsprechende Firma, wie sind die internen Abläufe, das Zeitmanagement und die Zeitfenster? Denn „wenn wir von Produktion sprechen, müssen wir von Produktionskapazitäten sprechen und damit über Lieferfristen bei den Kunden, die eingehalten werden müssen“, erläutert Andreas Meinus weiter.

Auch Randaspekte spielen bei Industrieumzügen eine wichtige Rolle

Somit liegt das Hauptaugenmerk nicht beim reinen Umzug, sondern zuerst bei den Randaspekten. Ein großes Thema zum Beispiel ist die Akzeptanzsicherung der Belegschaft. Auch die Frage der Infrastruktur ist im Zeitalter starker Telekommunikation ein ganz entscheidender Faktor.

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