Retrofit Mit Lager und Säge länger produktiv beisammen sein können

Redakteur: Peter Königsreuther

Bevor man sich neue Investitionsgüter anschafft, sollte man schauen, ob sich eine Modernisierung lohnt, rät Kasto. Denn die kann wesentlich günstiger zum Ziel führen, zeigt sich immer wieder...

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Retrofit und Maintenance heißen die Zauberworte, hinter denen sich Maßnahmen verstecken, die Lagersysteme und Sägeanlagen fit halten. Und mit Visualassistance, sagt Kasto, geht das auch aus der Ferne...
Retrofit und Maintenance heißen die Zauberworte, hinter denen sich Maßnahmen verstecken, die Lagersysteme und Sägeanlagen fit halten. Und mit Visualassistance, sagt Kasto, geht das auch aus der Ferne...
(Bild: Kasto)

Durch die Coronakrise und die dadurch verursachten Konjunkturrückgang sind Investitionen für viele noch nicht möglich. Vor allem wenn es um langlebige Maschinen und Anlagen geht, die auch noch recht teuer sind, dann dreht man den Cent lieber mehrmals um. Und das erst Recht in diesen ökonomisch unsicheren Zeiten. Da tröstet auch nicht die Erfahrung, dass diese mehr leisten und effizienter sind – sich also auf lange Sicht amortisieren. Und gleichzeitig stehen die Betriebe vor der Herausforderung, trotz der Krise wettbewerbs- und lieferfähig bleiben zu müssen. Veraltete Systeme können dabei schnell zu einem Risiko und nicht zuletzt teurem Ärgernis zu werden, betont Kasto.

Veraltete Lagertechnik bremst die ganze Prozesskette aus

Besonders deutlich zeige sich das in der Lagertechnik. Automatische Langgut- und Blechlagersysteme sind in den meisten Stahlhandelsunternehmen und Metall verarbeitenden Betrieben ein unverzichtbarer Teil der Intralogistik. Die Waren werden durch diese schnell, effizient und ergonomisch zur gewünschten Zeit am gewünschten Ort bereitgestellt. So sorgen diese Systeme für einen reibungslosen internen Materialfluss. Der kann aber schnell vorbei sein, wenn die Technik nicht mehr auf dem neuesten Stand ist, merkt Kasto an. Störungen und Ausfälle häufen sich dann nicht nur, auch die Ersatzteilbeschaffung sowie der Support werden immer schwieriger.

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Lager-Retrofit – Mit relativ wenig viel erreichbar...

Laut Kasto lautet die wirtschaftliche Alternative zu einer Neuanschaffung Retrofit! Denn schließlich bestünden Lagersysteme fast nur aus robusten, fast unverwüstlichen Stahlbaukomponenten. Das gelte auch für Kasto-Maschinenbausysteme dieser Art.

„Die meisten unserer Langgut- und Blechlager sind auch nach 20 oder 30 Jahren im Einsatz mechanisch noch völlig in Ordnung“, so die Erfahrung von Alfred Schwörer, Leiter Retrofit bei Kasto. Deshalb unterstützten die Acherner Spezialisten auch bei der fachmännischen Modernisierung bestehender Systeme. Schwörer betont, dass schon der Austausch einiger kleinerer Komponenten viel bewirken kann.

Mehr Performance und Energieeffizienz im Lager

In diese Kategorie fallen unter anderem die Regel- und Steuerungselemente sowie die Antriebe und Messsysteme, die in den Regalbediengeräten (RBG) verbaut sind, zählt der Spezialist auf. Kasto ersetze deshalb im Normalfall sämtliche Schaltschränke und wechsle veraltete Steuerungen aus. Denn oft kommt bei betagten Anlagen noch S5 zum Einsatz, statt nach dem neuesten Stand der Technik, S7, so Schwörers Erfahrung. Statt den alten Gleichstrommotoren rücken dabei auch effizientere Drehstromantriebe an den Retrofit-Schauplatz. Ein Austausch von Antriebsreglern, Messwertgebern und Sensoren erhöht dann die Performance und verbessert die Energieeffizienz des Lagers, heißt es weiter. Und neue Kabel und Energiezuführungsketten sichern die Stromversorgung der RBG ab und machen diese zuverlässiger.

Beim Lager-Retrofit nicht die Software vergessen!

Ebenfalls rät der Kasto-Fachmann zu einem Austausch der Bedienelemente und der Software. „Ältere Systeme werden noch über Bedienpulte mit Knöpfen genutzt. Ein Bildschirm fehlt oft. Unsere Touchscreens mit intuitiv verständlicher Benutzeroberfläche beseitigen den Mangel – das bringt auch wesentlich mehr Funktionen ins Spiel“, fasst Schwörer zusammen. So ließen sich unter anderem Auftragsdaten und Bestände besser im Blick behalten, was die Transparenz der Prozesse stärke und Fehler reduziere. Auch softwareseitig bietet das Unternehmen etwas. Zum Beispiel mit seinem eigenen Warehouse-Management-System (WMS) namens Kastologic. Wohinter sich eine zeitgemäße und modular aufgebaute Idee verbirgt, mit der die Steuerung und Verwaltung aller Prozesse im und um das Lager einfacher und effizienter wird, verspricht Kasto. Alternativ, oder ergänzend, könnten die Automatiklager über individuelle Schnittstellen auch an die bestehenden ERP-Systeme angebunden werden. So können sie laut Kasto noch besser in einen durchgängig gesteuerten Materialfluss integriert werden.

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