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Logistiksoftware Papierhersteller automatisiert Chemikalien-Nachschub

| Redakteur: Robert Weber

StoraEnso Sachsen setzt schrittweise eine eVMI-Lösung (VMI–Vendor Managed Inventory) von Orbit Logistics um. Die Automatisierung des Chemikalien-Nachschubs durch lieferantengesteuerten Bestand integrierte in der ersten Phase erfolgreich etwa ein Dutzend Lieferanten.

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Der Prozess der Anbindung - Orbit Logistics lieferte seine Software an die Papierfabrik SES, die seine Lieferanten angebunden hat.
Der Prozess der Anbindung - Orbit Logistics lieferte seine Software an die Papierfabrik SES, die seine Lieferanten angebunden hat.
(Bild: Orbit Logistics Europe)

Zunächst wurden die Lieferanten für Flüssigkeiten und Schüttgüter auf das System aufgeschaltet, im laufenden Jahr folgen die Zulieferer für Stückgüter.Die Anlieferung von Chemikalien ist ein großer Posten im Budget der Papierfabrik. Das Werk Eilenburg benötigt jährlich etwa 18.000 t Farb-, Zusatz- und Betriebsstoffe. Dafür sind mehr als 900 Anlieferungen pro Jahr zu koordinieren. Das SES-Einkaufsteam um Sven Heinze sah hier Chancen für Einsparungen in der Mengenplanung sowie der damit verbundenen Logistik und ging daran, die Anlieferung von Chemikalien in enger Zusammenarbeit mit der Produktion neu zu organisieren.

Anbindung an das ERP-System

Aktuell wickelt der SES-Einkauf über 500 Wareneingänge pro Jahr oder fast zwei Drittel der gelieferten Chemikalien über die neue, umfassende VMI-Lösung von Orbit Logistics ab. SES-Einkaufsleiter Sven Heinze plant bereits die Aufschaltung weiterer Lieferanten. Die ganzheitliche Lösung in der sächsischen Papierfabrik umfasst sämtliche Prozessbereiche: von der Messung vor Ort über die Fernübertragung bis hin zur gezielten Aufbereitung und Integration von aktuellen Bestandsdaten im eigenen Rechenzentrum von Orbit Logistics sowie eine Anbindung an die gängigen Planungs- und ERP-Systeme.

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