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Transportmanagement Transparente Lieferketten in fünf Schritten

„Management by Exception“ ist eine ganzheitliche Herangehensweise an Supply-Chain-Prozesse. Das Konzept von Kewill sorgt dafür, dass sich Unternehmen nur auf die Handlungen konzentrieren müssen, die ihre Aufmerksamkeit zwingend erfordern.

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„Management by Exception“ ist eine Methode für ein reibungsloses Transportmanagement.
„Management by Exception“ ist eine Methode für ein reibungsloses Transportmanagement.
(Bild: Kewill/bigstock)

Heute bestellt, morgen geliefert – die logistischen Herausforderungen nehmen zu. Das „Management-by-Exception“-Konzept von Kewill versetzt Unternehmen in die Lage, Abläufe reibungslos und ohne Störungen oder Unterbrechungen zu gestalten. Der Ansatz beruht auf einer weitgehenden Standardisierung regelmäßiger Logistikprozesse. Resultat: Lieferanten verlieren keine Zeit mehr mit der Überwachung von Sendungen, die reibungslos ablaufen, und können sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren.

Transport Management System ist Basis

Der Erfolg eines Konzeptes wie Management by Exception hängt im engen Maße mit einem modernen Transport Management System (TMS) zusammen. Dieses übernimmt die Überwachung aller Aktivitäten und ermöglicht eine bessere Transparenz. Negative Auswirkungen auf die Supply Chain beispielsweise durch Unterbrechungen lassen sich so begrenzen. Im Ergebnis können Unternehmen laut Kewill 15 % ihrer Zeit einsparen. Um von dem Konzept zu profitieren, muss das TMS nach folgenden fünf Kriterien konfiguriert werden:

  • 1. Standardisierung von Prozessen: Wiederkehrende Abläufe haben das Potenzial, standardisiert und automatisiert zu werden. Im Zusammenwirken mit den erforderlichen Kundenvereinbarungen und deren Abbildung in Dienstgütevereinbarungen erzielen Unternehmen Effizienzsteigerungen und eine verbesserte Performance ihres Geschäfts. Dazu müssen die jeweiligen Abläufe im TMS definiert und hinterlegt werden. Denn nur wenn Prozesse standardisiert sind, lassen sich Abweichungen erkennen und auffangen.
  • 2. Konfigurierung der Workflows auf Grundlage standardisierter Prozesse und der Dienstgütevereinbarungen: Sobald die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen sind, sollten sämtliche Abläufe so konfiguriert werden, dass es möglich wird, Prozessketten für das Tagesgeschäft zu definieren, anzustoßen und zu überwachen.
  • 3. Definition von Warnmeldungen und Festlegung, wer diese wann und wie erhalten soll: Im Einklang mit den persönlichen Verantwortlichkeiten der Mitarbeiter muss geregelt werden, wann außerplanmäßige Entwicklungen innerhalb eines Auftrags eine Eskalation erfordern und wer im Einzelfall zuständig ist.
  • 4. Entwicklung standardisierter Szenarien für mögliche Störungen: Um angemessen auf potenzielle Störungen in der Lieferkette reagieren zu können, sollten zunächst alle möglichen Störfälle pauschal erfasst und mit den entsprechenden Szenarien unterfüttert werden. Darüber hinaus müssen diese Szenarien im TMS abgebildet werden, damit sich Gegenmaßnahmen automatisch einleiten lassen.
  • 5. Auswertung der Muster an Warnmeldungen und der zugrundeliegenden Probleme, sodass Störungen künftig durch strukturelle Maßnahmen vermieden werden: Sobald eine hinreichend große Menge von Warnmeldungen aufgelaufen ist, sollte im Rahmen eines umfassenden Monitorings ausgewertet werden, welche strukturellen Verbesserungen dazu beitragen können, dieselben Störungen künftig zu vermeiden.

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