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Grüne Logistik Wege zum energieeffizienten Materialfluss

| Autor/ Redakteur: Urs Grütter / Volker Unruh

Im Zusammenhang mit dem Thema Green Logistics stellen sich die verschiedensten Fragen: Wie können wir unsere Ressourcen schonen? Wie können wir dazu beitragen, Betriebskosten zu senken? Wer sich mit dieser Problematik auseinandersetzt, kann nicht nur die Umwelt entlasten und Kosten senken, sondern sich auch einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

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Unter dem Begriff Eco-Drive optimiert Stöcklin sein Produktprogramm konsequent in Richtung aktives Energiesparen. Bild: Stöcklin
Unter dem Begriff Eco-Drive optimiert Stöcklin sein Produktprogramm konsequent in Richtung aktives Energiesparen. Bild: Stöcklin
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Thema „grüne Logistik“ ist inzwischen allgegenwärtig und hat sich selbstverständlich auch in den Bereich Intralogistik fortgepflanzt. Der ökologischen Verträglichkeit von Fördertechnik und Materialflusssystemen wird seitens der Kunden immer mehr Beachtung beigemessen. Darauf hat auch die Stöcklin Logistik AG reagiert und investiert zunehmend in die Forschung und die Entwicklung ihrer Eco-Drive-Lösungen für die Intralogistik.

Energieeinsparungen von bis zu 20% im Materialfluss möglich

Unter der Bezeichnung Eco-Drive finden sich Funktionalitäten und Maßnahmen innerhalb des Warehouse-Management-Systems (WMS), der Steuerung (SPS), der Regalbediengeräte (RBG), von automatischen Kleinteilelagern (AKL) sowie von Verschiebewagen und Förderanlagen, die konsequent in den Dienst des aktiven Energiesparens gestellt werden und Energieeinsparungen von bis zu 20% ermöglichen.

Im Unternehmensbereich Automation, der den Steuerungsbau und die Entwicklung der Lagerverwaltungs- und Materialflusssysteme umfasst, beschäftigt Stöcklin über 70 Mitarbeiter. Neben der ständigen Weiterentwicklung des Lagerverwaltungssystems und der Abwicklung von Kundenprojekten beschäftigen sich die Mitarbeiter intensiv mit Fragen des modernen Energiemanagements.

Energieeinsparungen hängen stark von der Lagerstrategie ab

Die tatsächlich erzielbaren Stromeinsparungen sind allerdings erheblich von der angewandten Lagerstrategie und dem benötigten Lager-Output mit Einbezug des Faktors Zeit abhängig. Wichtig in diesem Zusammenhang ist zudem der zielgerichtete Einsatz des ERP-Systems, da ein Großteil der Energieeinsparmöglichkeiten bereits dort beginnt.

Entsprechend müssen ERP-System, Lagerverwaltungssystem, Steuerung und Antriebstechnik eng auf das gewünschte Sparziel abgestimmt werden. Daher sensibilisieren die Stöcklin-Mitarbeiter bereits vor der Planung und Konzipierung eines Lagers die künftigen Betreiber für mögliche Energieeinsparungen. Dabei spielt schon die Auslegung des Lagerlayouts eine wichtige Rolle.

Gezielte Schulungen vermitteln ein Gespür fürs Energiesparen

Aktives Energiesparen lässt sich nicht allein auf die technischen Systeme reduzieren. Fehlt die entsprechende Denkhaltung bei den Lagerbetreibern, so werden die Energiesparmaßnahmen nur teilweise erfolgreich sein. Deshalb legt Stöcklin großen Wert auf die Schulung der Lagermitarbeiter, um ihnen ein Gespür für das energiesparende Betreiben eines Lagers zu vermitteln. Die Benutzer sollen die Systeme so anwenden und operative Entscheidungen treffen können, dass tatsächlich große Energiemengen eingespart werden.

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