Lagersysteme Fertigungsnahe Blechlager steigern die Effizienz

Autor / Redakteur: Armin Stolzer / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Mittels eines zentralen oder dezentralen Blech- und Flachprodukte-Lagers ist es möglich, unproduktive Wartezeiten teurer Maschinen weitgehend zu eliminieren und die Produktivität spürbar zu erhöhen. Der folgende Beitrag schildert zwei Praxisbeispiele.

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Bei Destill Tech ist das Kasto-Blechlagersystem Unitower C 1.2 neben der CNC-Stanzmaschine angeordnet, um Beladevorgänge direkt aus dem Lager vornehmen zu können. Bild: Kasto
Bei Destill Tech ist das Kasto-Blechlagersystem Unitower C 1.2 neben der CNC-Stanzmaschine angeordnet, um Beladevorgänge direkt aus dem Lager vornehmen zu können. Bild: Kasto
( Archiv: Vogel Business Media )

Eigentlich sind teure Blechbearbeitungsmaschinen erst dann richtig teuer, wenn sie, aufgrund welcher Umstände auch immer, nicht arbeiten und nur Geld kosten. Oder anders ausgedrückt und noch etwas genauer spezifiziert: Zeit ist Geld, flächiger Lagerplatz kostet zu viel Platz und damit Geld. Maschinen verdienen vor allem dann Geld, wenn sie ohne große Unterbrechung produzieren, und qualifiziertes oder auch Hilfspersonal kann sinnvoller eingesetzt werden als zur Beschickung von Maschinen.

Rationalisierung auch ohne große Investitionen möglich

Auf diesen einfachen Nenner lassen sich beinahe alle Bemühungen zur Steigerung von Effizienz, Produktivität und Wirtschaftlichkeit bringen. Schaut man in einem Metall oder Blech verarbeitenden Betrieb genauer hin, können trotz der Nutzung eines modernen Maschinenparks noch erhebliche Ratio-Potenziale ausgemacht werden, die im Normalfall ohne allzu großen Investitionsaufwand auch nachhaltig gehoben werden können.

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So ist es in der Praxis im Umfeld von Blechbearbeitungsmaschinen immer wieder ein großes Problem, Rohblechtafeln, Zuschnitte und flache Halbfabrikate sowohl material- als auch materialflussgerecht zu handhaben – sprich das Rohblech aus dem Lager oder von der Palette oder vom Stapel auf die Maschine zu befördern, dort auszurichten und nach dem Zuschneiden oder Bearbeiten die Zuschnitte beziehungsweise Halbfabrikate wieder sorgsam zu entnehmen und erneut ein- und zwischenzulagern.

Blech-Handling kostet viel Arbeitskraft und Geld

Solche Unzulänglichkeiten müssen nicht sein, zumal sie auch einen höheren Personalbedarf mit sich bringen, weil dann bei größeren Blechen und je nach Durchsatzmenge an der Maschine für das „banale“ Blechteile-Handling der Maschinenbediener und zusätzlich eine Hilfskraft vonnöten sind. Außerdem geht das manuelle Handling vielfach nicht ohne Blessuren für Mensch und Blechteil und auch das kostet unnötig Geld.

Dabei ist es einfach, alle diese Probleme mit einem Streich aus der Welt zu schaffen, nämlich mit dem Investment in ein Blechlagersystem, das außerdem universell für verschiedenste Produkte und Güter genutzt werden kann.

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