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Logistics-IT Vendor Managed Inventory optimiert Lagerdisposition

Beim Vendor Managed Inventory (VMI) überträgt der Großhändler seinem Lieferanten die Verantwortung für seine Lagerbestände. Lieferantengesteuertes Bestandsmanagement ist in Kombination mit intelligenter Software ein großer Schritt in Richtung smarter Vernetzung und effizienter Kooperation in Zeiten von Industrie 4.0.

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Alle Hürden beim Bestandsmanagement erfolgreich nehmen: dabei hilft Vendor Managed Inventory den Unternehmen.
Alle Hürden beim Bestandsmanagement erfolgreich nehmen: dabei hilft Vendor Managed Inventory den Unternehmen.
(Bild: Shutterstock)

Bei klassischen Dispositionssystemen verwaltet das Handelsunternehmen sein Lager selbst und überwacht die Bestände. Werden neue Waren benötigt, löst der Händler eine Bestellung bei seinem Lieferanten aus. Dieser Bestellvorgang entfällt beim VMI. Die Verantwortung für Bestand und Nachschubdisposition übernimmt dabei der Zulieferer. Dieser ermittelt den idealen Lieferrhythmus und die notwendigen Bestellmengen auf Basis der täglich vom Handelspartner zur Verfügung gestellten Bestandsinformationen.

C-Teile sind die ideale Anwendung

Prinzipiell eignet sich VMI für alle Artikel. Besonders bei kleinvolumigen, geringwertigen und von hohem Durchsatz gekennzeichneten Gütern ergeben sich ideale Bedingungen für die Umsetzung von VMI. Auch Produkte mit hohem Standardisierungsgrad, Massenartikel und Waren mit regelmäßigem Absatz sind für die erfolgreiche Durchführung dieses Konzeptes geeignet. Grundvoraussetzung für die Realisierung von VMI ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie der durchgängige Informationsfluss zwischen Lieferant und Kunde.

Zum einen ist eine gemeinsame Festlegung quantitativer und qualitativer Ziele sowie konkreter Parameter, wie Sicherheitsbestand, Losgrößen, erwarteter Umschlag, Bestellrhythmus und Lieferfähigkeit, erforderlich. Für jeden Artikel sind dabei nach vorgegebenen Zielen maximale und minimale Lagerbestände zu vereinbaren, die im laufenden Prozess ständig angepasst werden. Zum anderen müssen die Bereitstellung und der Austausch von Bestandsdaten über gesicherte Verbindungen gewährleistet sein. Der Informationsfluss ist die Grundlage für die externe Verwaltung der Bestände. Sind diese Voraussetzungen gegeben, besteht die Aufgabe für den Lieferanten darin, exakt zu planen, wann und in welchem Umfang er welche Waren bereitstellen muss.

Spezielle Software für komplexes Bestandsdatenmanagement

Der Lieferant hat über eine entsprechende VMI-Software Einblick in die Anzahl der Lagerartikel des jeweiligen Kunden und analysiert Absatz, Durchlauf und Bestand. Auf der Basis dieser Angaben erstellt das System automatisch Bestellempfehlungen. Der Lieferant prüft diese, bestätigt Aufträge und sendet eine EDI-Bestellbestätigung an den Kunden. Speziallösungen, die ein digitales Bestandsdatenmanagement ermöglichen, sind die Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung von VMI.

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