Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein ♥ MM LOGISTIK

Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Fachredakteur
Vogel Communications Group GmbH & Co. KG

Bernd Maienschein verantwortete nach seinem Volontariat bei der Fachzeitschrift „Umweltmagazin“ die Redaktionen verschiedener internationaler Fachzeitschriften, bevor er zum „MM MaschinenMarkt“ wechselte. 2002 war er an der Entwicklung von „MM LOGISTIK“ beteiligt, dessen Chefredaktion er bis 2021 inne hatte. Heute arbeitet er als Fachredakteur Logistik in der MM-Gruppe.

Artikel des Autors

Für Thyssenkrupp Schulte ein Riesenschritt in Richtung Zukunft: das im Jahr 2018 gelaunchte B2B-Portal. (Bild: Thyssenkrupp Schulte)
Porträt

125 Jahre Thyssenkrupp Schulte

Am 5. Februar 1896 startete Heinrich August Schulte in Dortmund seine Unternehmung – heute ist die kleine Eisenhandlung von damals mit rund 3.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der größte Werkstoffhändler und Werkstoffdienstleister in Deutschland. Was dazwischen geschah, davon zeugt, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, nachfolgendes Porträt.

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Carsten Brilka, Meta-Regalbau: „Unsere Stahlbaubühnen werden berechnet, produziert und montiert nach den geltenden europäischen Richtlinien, den sogenannten Eurocodes. Für die Stahlkonstruktion ist besonders Eurocode 3 sehr wichtig.“ (Bild: Meta-Regalbau)
Lagerbühnen

Lagerbühnen sind pure Raumwunder

Der Einsatzzweck von Lagerbühnen ist so banal wie logisch: Sie sollen mehr Raum schaffen. Viele Unternehmen stoßen bei Erweiterungsbauten schnell an ihre Grenzen – das Nachbargrundstück schränkt den Expansionswillen ganz schnell ein. Bleibt nur, in die Höhe zu bauen beziehungsweise bestehende, ebenerdig angelegte Lager um teilweise mehrere Stockwerke zu ergänzen. Dabei sollten eine gleichbleibend hohe Qualität solcher Lagerbühnen und deren funktionale Sicherheit immer im Vordergrund stehen. Wir haben uns umgesehen, wo der Trend im Markt hinführt.

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Ein Flurförderzeug von Jungheinrich transportiert in der „Smart Factory“ von Trumpf in Ditzingen Teile auf einer Europalette fahrerlos zu den einzelnen Werkzeugmaschinen. (Trumpf)
Smart Factory

Blech meets Logistik

Auf Augenhöhe begegnen sich die Maschinenbauer Jungheinrich und Trumpf – in unterschiedlicher Ausprägung zwar, aber mit großer Nähe bei Umsatz, Mitarbeiterzahl und Mindset. Wir sprachen mit Dr. Markus Heinecker (Jungheinrich) und Dr. Thomas Schneider (Trumpf) über die „Smart Factory“ und ihre „One-Face-to-the-Customer“-Strategie.

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Hipp musste eine Menge Herausforderungen schultern, um im Handel nicht „out of stock“ zu geraten. (Bild: Hipp)
Konsumgüterlogistik

Wie Hipp Corona meisterte

Jeder kennt Hipp. Für den Babynahrungshersteller aus Pfaffenhofen ging es am Anfang der Coronazeit in zwölf Wochen von „normal“ bis „Wahnsinn“ und zurück. Dr. Peter Gebhard, Bereichsleiter Logistik in Pfaffenhofen, gewährte auf dem virtuellen Deutschen Logistikkongress Einblicke in die zurückliegende Achterbahnfahrt der Unternehmens.

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Im Forschungsprojekt „SmaRackT“ werden Materialflüsse durch induktive Nahfeldortung und maschinelles Lernen identifiziert und getrackt. (Bild: Fraunhofer-IIS/Ibrahim Ibrahim)
Forschung

Erwünschte Überwachung an „smarten“ Regalen

Das Akronym „SmaRackT“ bezeichnet ein laufendes Forschungsprojekt, bei dem das Erlanger Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) und die Technische Universität München (TUM) kooperieren. Es geht um das Smart Rack Monitoring, also die Entwicklung und Evaluierung eines smarten Materialfluss-Überwachungssystems für Regale.

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Speicherdichte und Performance verspricht Volume Lagersysteme für sein neues Shuttle-System für große, schwere Lagereinheiten. Sämtliche Palettenstellplätze sind dabei in direktem Zugriff. (Bild: Volume)
Paletten-Handling

Europaletten sind das A und O

Am 1. Juli 1961 schlug die Geburtsstunde der Europalette. An diesem Tag trat das Abkommen europäischer Eisenbahnen im Verband der Internationalen Eisenbahnen (UIC) zur Einführung einer mit den Maßen 800 mm × 1200 mm genormten Tauschpalette in Kraft. Der EPAL-Ladungsträger – EPAL steht für European Pallet Association e. V. – feiert also nächstes Jahr seinen 60sten. Ist die Holzpalette auch noch so betagt: Immer wieder werfen findige Unternehmen Neuheiten für den Umgang mit ihr und auch mit Halb- und Viertelpaletten auf den Markt. Dieser Beitrag beleuchtet die interessantesten Entwicklungen.

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Toni Knöchel, Kardex Remstar: „Wir gehen davon aus, dass ein Umdenken stattfinden wird.“ (Bild: Kardex)
Lagerlifte

Auf und ab im Lager

Was „Wolkenkratzer“ für die Megacitys dieser Welt bedeuten, ahmen Lagerlifte und Umlauflager im Kleinen in der Intralogistik nach: auf nur wenigen Quadratmetern vergleichsweise viel und vor allem kostengünstigen Platz zu schaffen. In Zeiten von Just-in-time- und Just-in-sequence-Belieferungen kommt auch der schnellen Warenverfügbarkeit eine wichtige Rolle zu. Und natürlich spielt die Digitalisierung in Logistik und Industrie den Lagerliftherstellern zunehmend in die Hände. Hervorragende Aussichten also für die Branche.

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Die Zentrale von Advantech in Linkou (Taiwan), dargestellt im Dashboard des „iFactory/FEMS Factory Energy Management System“, powered by „WISE-Paas“. (Maienschein)
Interview

Den „intelligenten“ Planeten möglich machen

Advantech ist seit über 30 Jahren Experte für Fahrzeugcomputer, Industrie-PC und Anzeigenterminals in Transport, Logistik und Produktion. In Taipeh (Taiwan) hatte ich Gelegenheit, mit MC Chiang, Vice President der Advantech Service-IoT Group, und Michael Kreft, Executive Sales Director Advantech Service-IoT, zu sprechen.

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Das SAP Innovation Center in Potsdam zählt zu den besten Innovationsabteilungen der Republik. Dort arbeiten rund 200 Designer, Programmierer und Strategen. (SAP)
SAP EWM

Weil das „E“ den Unterschied macht

Viele Silber- und Goldpartner von SAP beschäftigen sich nach dem angekündigten Support-Ende von SAP Warehouse Management (WM) mit dem Umstieg ihrer Kunden auf SAP Extended Warehouse Management (EWM). Nicht zuletzt deswegen, weil die abgespeckte Variante von SAP WM im SAP S/4HANA – „Stock Room Management“ – ebenfalls nicht weiterentwickelt wird. SAP EWM unterstützt sämtliche Abläufe und Prozesse innerhalb der Logistikkette und ist viel leistungsfähiger als die Vorgängerlösungen. Der WM-Nachfolger bildet meist nicht nur den Istprozess 1:1 ab, sondern optimiert und digitalisiert weitere Prozesse.

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Die Prozessthermostate von Lauda arbeiten nach dem Durchflussprinzip mit Kaltölüberlagerung und ermöglichen so die Nutzung eines weiten Temperaturbereichs mit einem Temperiermedium. (Lauda)
Interview

Weltmarktführer Lauda begeistert mit Temperaturen

Gute Produkte, ein erfolgreicher Marktauftritt und die ein oder andere Akquisition in den letzten Jahren sind die Gründe für das starke Wachstum der Lauda Dr. R. Wobser GmbH & Co. KG, Hersteller von Temperiergeräten und Heiz-/Kühlsystemen. Wir sprachen mit COO Dr. Marc Stricker über die Logistikkonzepte des „Hidden Champions“.

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Während die Brennstoffzellentechnologie in der Automobil- und Nutzfahrzeugbranche gerade erst beginnt, Fuß zu fassen, hat Still 2019 für Carrefour in Frankreich insgesamt 137 Lagertechnikfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb ausgestattet. (Still)
Porträt

Die 100-jährige Erfolgsgeschichte Still

„Wir sind für unsere Kunden da. Ihre Zufriedenheit leitet unser Handeln.“ So steht es im Still-Markenleitbild geschrieben, und weiter: „Unsere Aufgabe ist es, aktiv am Erfolg unserer Kunden mitzuwirken. Die Erfüllung ihrer aktuellen und zukünftigen Bedürfnisse treibt uns an.“ Mit dieser schlichten, aber grundehrlichen Philosophie hat der Hamburger Staplerbauer 100-jährige Geschichte geschrieben.

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Forscher vom Fraunhofer-IPA und vom IPRI haben Kosten und Nutzen von FTF und anderen cyberphysischen Systemen in einer Profitabilitätsbewertung einander gegenübergestellt. (Rainer Bez)
Forschung

Cyberphysische Systeme – investieren oder sein lassen?

In volatilen Zeiten muss jede Investition genau überlegt sein. Forscher vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) und vom International Performance Research Institute (IPRI) wollen Logistikern helfen: Sie haben Kosten und Nutzen cyberphysischer Systeme anhand ihrer Profitabilität einander gegenübergestellt.

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Dematic-Multishuttle-System bei der Mammut Sports Group in Wolfertschwenden. (Dematic)
Automatische Kleinteilelager

Fläche rauf und Energie runter

Bei umfassenden Modernisierungsmaßnahmen in Produktion und Logistik geht es häufig um die Installation hochmoderner, automatischer Kleinteilelager (AKL), bei denen Regalbediengeräte (RBG) oder Shuttles die Ein- und Auslagerung der Teile und Waren übernehmen. In der Regel führt diese Investition zu höheren Servicelevels und einer späteren Bestellannahme in Industrie und Handel. Mithilfe der Automatisierung wird der Durchsatz erhöht, zugleich sinkt der Anteil manueller Arbeitsabläufe.

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Außergewöhnliche Fracht: Mit solchen „MegaPack“-Faltsystemen von Söhner (hier dicht gedrängt im Blocklager) sollen Rollrasenabdeckungen für europäische Fußballstadien transportiert werden. (Söhner)
Mehrweg-Behältersysteme

Der Behälter alleine ist nicht alles

Sichere Lieferketten sind für Sender und Empfänger ein Muss. Dazwischen liegt das Reich der Ladungsträger, insbesondere der (Spezial-)Behälter. Warm, kalt, nass, ruckelig – alles müssen Transportbehälter abkönnen. Um die Ladungsträger herum ist inzwischen eine Industrie entstanden, die sich mit hohen Branchenstandards einen Namen gemacht hat; sei es durch besondere Zuverlässigkeit, unkomplizierte Reinigung oder auch mit Hochsicherheits-Transportbehältern.

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Das Embedded System der Zetes-IND-Geräte mit Flashdisk-Schreibschutz ermöglicht das einfache Ausschalten des Terminals, ohne Windows herunterfahren zu müssen. (Zetes)
Industrie-PC

Staplerterminals sind vielseitig

Für den Einsatz in Produktion, Lager und Logistik bringen die einschlägigen Markenhersteller immer wieder neue Terminals mit interessanten Features auf den Markt. Die Multi-Touch-Technologie der Industrie-PC aus der Noax-Compact-Serie beispielsweise bietet eine einzigartige Handschuhbedienbarkeit auch unter extremen Umweltbedingungen. Den schnellen und sicheren Zugriff auf häufig genutzte Funktionen erlauben drei, im Display-Rahmen integrierte, beleuchtete und frei programmierbare Funktionstasten – besonders praktisch im mobilen Einsatz auf Flurförderzeugen.

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Die „micro flizz“ führt Energie, Daten und Medien sicher auch bei hohen Geschwindigkeiten auf engem Bauraum. Für eine vorausschauende Wartung können Anwender das „igus CF.D“ integrieren, das die Datenübertragungseigenschaften der Leitungen überwacht. (Igus)
experte
Interview

Hochleistungspolymere bewegen die Intralogistik

Zeit und Geld sind zwei wichtige Faktoren in der Intralogistik: Wenn die innerbetriebliche Förder- und Lagertechnik zum Erliegen kommt, kann das schnell ins Geld gehen. Wir sprachen mit Christian Strauch, Branchenmanager Material Handling beim Kölner „Motion-Plastics“-Profi Igus, mit welchen Produkten man die Branche begeistern will.

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Kleinteiligere Materialanforderungen verlangen nach neuen Kommissionierungsstrategien, das Material muss direkt am Verbrauchsort bereitgestellt werden. (Aberle Software)
SAP-Integration

Das Zünglein an der Waage

SAP hat die Wartung und den Support für die Komponente Warehouse Management (WM) zum Ende 2025 abgekündigt. Unternehmen müssen also langsam darangehen, ihr bestehendes WM-Modul durch ein anderes Warehouse-Management-System zu ersetzen – beispielsweise durch SAP EWM (SAP Extended Warehouse Management). Der Beitrag zeigt, welche Branchen derzeit am meisten in die SAP-Implementierung investieren, welche konkreten Verbesserungen sie sich erwarten und wie das Zusammenspiel zwischen Mechanik, Steuerung (SPS) und SAP-EWM-Software klappt.

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Die Keynote Sessions der Liveworx18 im Boston Convention and Exhibition Center (BCEC) fanden in der Main Hall (im Hintergrund der Ausstellung) statt. (Maienschein)
experte
AR/VR/Robotics

PTC nimmt komplexe Logistikprozesse ins Visier

Vernetzte Produkte verändern den Wettbewerb. Das Internet der Dinge (IoT) und die digitale Transformation beeinflussen die Logistik disruptiv. Auf der Fachkonferenz Liveworx 18 gab das Softwarehaus PTC aus Needham (USA) Einblicke in künftige Arbeitswelten. Im Januar wird PTC seine neue Zentrale im Bostoner Seaport eröffnen.

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Die feuerrote „Persenning“ des Packster 60 schützt vor Nässe von oben, die Zehngangschaltung ist leichtgängig und fein abgestimmt. (Hofmann)
Lastenräder

Pedalritter stürmen die letzte Meile

Am Anfang war die Idee: Wie wäre es, das Treckingrad einzumotten und den täglichen Arbeitsweg per Lastenrad zu absolvieren? Im Ergebnis sollte eine Live-Orientierungshilfe für Unternehmen der KEP-Branche entstehen, ihre Logistik der letzten Meile an heutige Erfordernisse anzupassen. Beurteilen Sie selbst, ob das gelungen ist.

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Die neue Datenschutz-Grundverordnung müssen Unternehmen jetzt beachten, um nicht von unliebsamen Abmahnungen oder Bußgeldbescheiden überrascht zu werden. (© Marco2811 - stock.adobe.com)
experte
IT-Sicherheit

Sicher ist, dass nichts sicher ist

Wenn Ihr Unternehmen seine personenbezogenen Daten ab dem 25. Mai 2018 nicht nach den neuen gesetzlichen Regelungen der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) verarbeitet, müssen Sie mit Abmahnungen und Bußgeldern rechnen. Dieser Beitrag soll Hinweise darauf geben, wie Sie sich vor Cyberangriffen schützen können und was Notfallplanung sowie Mitarbeitersensibilisierung konkret bedeuten.

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Der Hamburger Staplerbauer Jungheinrich wird erneut den größten Messestand auf der 16. LogiMAT für sich reklamieren. (Euroexpo)
Logistikmesse

Logimat zahlt auf Image der Messe Stuttgart ein

Seit ihrer Auftaktveranstaltung 2003 kennt die Logimat nur einen Trend: Es geht aufwärts, bei den Ausstellern wie bei den Besucherzahlen. Über die komfortable Situation „seiner“ Messe haben wir mit Peter Kazander gesprochen, Geschäftsführer der Messeorganisation Euroexpo und Messeleiter der Logimat.

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Die „VarioRoute“ verzeichtet komplett auf den Einsatz von Pneumatik. Dadurch lässt sie sich laut Anbieter besonders einfach in bestehende Anlagenkonzepte einbinden. (Siemens Postal, Parcel & Airport Logistics GmbH)
experte
Fördertechnik

Fördertechnik in der Produktion

Förderrollen, aus denen kilometerlange Förderrollenbahnen entstehen, sind das klassische innerbetriebliche Transportmittel bei Stetigförderern. Ausrüstungsprojekte in produzierenden Unternehmen nehmen aber typischerweise ziemlich viel Zeit für Installation und Inbetriebnahme in Anspruch – Störungen der Lieferkette sind häufig die Folge.

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„SupraJunction“ kann kleine Glasbehälter von einem Supraleiterelement auf einem Transportsystem zum nächsten übergeben. (Bild: Festo)
Forschung

Schwebend transportieren bei -180 °C und kälter

Erobern Supraleiter jetzt die Intralogistik? Nach mehreren Jahren der Forschung hatte Festo Konzepte für die Hannover-Messe im Gepäck, wie sich die Supraleitung sinnvoll in logistischen Anwendungen einsetzen lässt. Die Technik ermöglicht beispielsweise die berührungslose Übergabe und den waagerechten Transport von Trägerplatten.

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Die KDP, die „Kunststoff Düsseldorfer Palette“ von Walther Faltsysteme, soll als Halbpalette innerhalb der nächsten Jahre sämtliche Holzpaletten bei Aldi Nord und Süd ersetzen. (Walther Faltsysteme)
Interview

Kunststoff ist das neue Holz

Im Mai haben Aldi Nord und Aldi Süd bekannt gegeben, eine „Düsseldorfer Palette“ aus Kunststoff einzuführen. Wir sprachen mit Stefan Ruhland, Leiter Logistikmanagement bei Aldi Süd, und Thomas Walther, Inhaber des Ladungsträgerlieferanten Walther Faltsysteme, über Beweggründe der Zusammenarbeit und den Projektstatus.

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Kern- und Zusatzfunktionen des Warehouse Management Systems. (Fraunhofer-IML)
Innerbetrieblicher Materialfluss

Lagerverwaltungssystem – Optimierung der Lagerverwaltung

Vor zehn Jahren stand bei Lagerverwaltungssystemen (LVS) im Wesentlichen noch die Optimierung von innerbetrieblichen Transportaufträgen im Fokus. Heute ist immer mehr ihre Fähigkeit zur kollaborativen Vernetzung gefragt. Es gilt zum Beispiel, neue Technologien wie Smart Glasses oder Kommissionierroboter in die IT-Strukturen moderner Lager zu integrieren. In Zeiten von Industrie 4.0 sind Warehouse Management Systeme außerdem gefordert, schnelle und intuitive Informationen über den kompletten Lagerbetrieb bereitzustellen.

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Mehrwegbehälter bewähren sich in vielen Branchen, unter anderem in der Automotive-Industrie. (SSI Schäfer)
Ladungsträger

Die Sherpas der Logistik

Keine Achttausender-Expedition im Himalaya käme ohne Sherpas aus, die ihre unverzichtbaren Lastenträgerarbeiten meist im Hintergrund verrichten. Durchaus vergleichbar mit Ladungsträgern, in diesem Fall Behältern, die logistische Prozesse permanent am Laufen halten, ja diese erst ermöglichen. Ein Blick auf eine Auswahl aus der immensen Behältervielfalt mit ihren nahezu unbegrenzten Einsatzmöglichkeiten für die unterschiedlichsten Waren und Artikel lohnt sich.

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Mit dem „EcoPocket“-Taschensortersystem von Knapp lassen sich verschiedenste Produkte transportieren und sortieren. (Knapp)
Taschensorter

Steckt alles andre in die Tasche

Deckengeführte Fördertechnik wird gerne herangezogen, wenn es beispielsweise darum geht, lackierte Teile hängend durch einen Ofen zu transportieren. Ein klassisches Einsatzgebiet ist auch die industrielle Verarbeitung von Zeitungen oder die Fashion-Logistik, wo teils hochwertige Produkte knitter- und faltenfrei fortbewegt werden müssen. Nicht zuletzt der boomende E-Commerce sorgt dafür, dass sich Transportlösungen in der dritten Dimension andauernder Beliebtheit erfreuen. Wir haben uns umgehört, was die einschlägigen Hersteller in Sachen Taschensorter für Neuerungen zu bieten haben.

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Die Open Shuttles lassen sich flexibel einsetzen und arbeiten wie ein intelligenter Schwarm. (Knapp)
Fahrerlose Transportsysteme

Stets flexibel auf der richtigen Spur

Fahrerlose Transportsysteme (FTS), neuerdings gerne auch als „mobile Roboter“ bezeichnet, erfreuen sich steigender Beliebtheit und Nachfrage in Logistik, Produktion und Montage. Grund genug, die betreffenden Produkte einiger Hersteller hier kurz vorzustellen. Ein Trend: Neben den Fahrzeugen selbst spielt die Software, die für zunehmend große Flexibilität und Autonomie der FTS sorgt, eine zentrale Rolle.

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Geschäftsführer Jürgen Oetzel (l.) mit den Vertretern der an der GDP Network Solutions GmbH beteiligten zehn Unternehmen. (GDPnetwork.de)
Pharmalogistik

Neuer Player bei Pharmatransporten

Anfang der Woche ist GDP Network Solutions als bundesweit agierender neuer Wettbewerber im Markt der GDP-konformen Transporten für die Arzneimittellogistik angetreten. Der Fokus des Dienstleisters soll auf temperaturgeführten Stückguttransporten liegen – vom Paket bis zur Palette.

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Die European Pallet Association e. V. (EPAL) ist weltweit verantwortlich für die gleichbleibende Qualität der EPAL-Ladungsträger und setzt dabei auf unabhängige externe Qualitätsprüfung. (GPAL)
Ladungsträger

„World-Palette“ und EPAL harmonieren nicht

Die Gütegemeinschaft Paletten e. V. (GPAL) empfiehlt allen Verwendern von Europaletten in einer Presseerklärung, „World-Paletten“ nicht gegen originale EPAL-Europaletten zu tauschen. Hintergrund sei, dass die IVFS GmbH die Tauschfähigkeit der „World-Palette“ im offenen Europalettenpool deklariere und mit Flyern kommuniziere.

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Der „iw.hub“ der neuen BMW-Tochter Idealworks wird mit Hochleistungstechnik und speziellen KI-Modulen von Nvidia zur Steuerung ausgestattet. (Idealworks)
Flurförderzeuge

BMW steigt in die Intralogistik ein

Wohl nicht nur „aus Freude am Fahren“, sondern mit knallharter Gewinnerzielungsabsicht hat die Münchener BMW Group jetzt die Idealworks GmbH gegründet. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt autonome Logistikroboter und die dazugehörige Cloud-basierte Steuerungsplattform.

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Hochleistungsfähige Fördertechniken bilden die zuverlässigen Schlagadern der Intralogistik. (Gebhardt Fördertechnik)
Förderanlagen

Präzise Fahrbahnen für Paletten und Behälter

Paletten- und Behälterfördertechniken bilden mehr denn je die Schlagadern der Intralogistik. Die stetig steigenden Anforderungen der Anwender erfüllen die Hersteller mit permanenter Adaption und Innovation. Standardisierung und Modularität erlauben schnelle Realisierung und flexible Erweiterbarkeit der Anlagen, ganz gleich, ob es sich um Fördertechniken für bis zu 1500 kg schwere Paletten oder Strecken für Leichtgewichte wie Kartons und auch Weichverpackungen handelt.

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Mehr als 1000 Antriebe bewegen die Förderbänder in der modularen Anlage des Paketverteilzentrums von Toll IPEC. (BCS)
Antriebstechnik

Effizienter Schwung für die Logistik

Die Anforderungen an Antriebe sind ebenso umfassend wie hoch: möglichst kompakt und robust sollen sie sein, energieeffizient, leicht zu montieren und gut vernetzbar, hoch belastbar und eine lange Lebensdauer bieten. Damit für die unterschiedlichsten Anlagen und Geräte, wie beispielsweise Fördertechnikmodule, Lastaufnahmemittel, Shuttles und FTS, stets die passenden Antriebe zur Verfügung stehen, halten die Hersteller ein breites Spektrum für jedes Einsatzprofil bereit, wie die folgenden Beispiele zeigen.

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Expertenschätzungen zufolge gehen in den nächsten Jahren alle zwölf Monate weit über 1 Mrd. Geräte online – viele davon in der Logistik, wie Container, Paletten und Behälter. (Fraunhofer-IML)
Logistics-IT

Low-Cost-Tracker „lebt“ zehn Jahre lang

Auf dem am Mittwoch beginnenden 35. Deutschen Logistik-Kongress in Berlin (17. bis 19. Oktober 2018) werden die Deutsche Telekom, das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) und die European Pallet Association (EPAL) ein Live-Palettentracking mit ihrem neuen Low-Cost-Tracker vorstellen. Das Angebot geht mit zehn Jahren Batterielaufzeit und einer 1-Euro-Flatrate pro Jahr an den Start.

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Daten sind in der Logistik so wichtig wie der Transport selbst. Hauseigene Apps können alle relevanten Informationen liefern. (Raben)
Low Code

Seine eigene Software per Low Code entwickeln

Die Raben Group ist ein niederländisches Familienunternehmen mit nahezu 90 Jahren Erfahrung. Mit mehr als 10.000 Mitarbeitern und über 1 Mrd. Euro Umsatz gehört sie zu den erfolgreichen Logistikunternehmen in Europa. Seine Software entwickelt das Unternehmen mithilfe der Low-Code-Plattform Mendix weitgehend selbst.

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Designierter Finanzvorstand der Essener Schenker AG: Dipl.-Kfm. Oliver Seidl. (Pablo Castagnola)
Personalie

Oliver Seidl neuer Schenker-Finanzvorstand

Oliver Seidl wird der neue Chief Financial Officer (CFO) im Vorstand der Essener Schenker AG. Der Aufsichtsrat des Unternehmens hat den 53-Jährigen „zum frühestmöglichen Zeitpunkt“ in seine neue Funktion bestellt. Derzeit ist Seidl CFO bei der Media-Saturn-Holding in Ingolstadt.

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EHB werden häufig in der Automobilproduktion eingesetzt, wie hier für den Karossentransport, oder auch in der Endmontage. (Rofa)
Elektrohängebahn

Elektrohängebahnen – Transportsysteme der Fördertechnik

Die Elektrohängebahn (EHB) zählt seit Jahrzehnten zu den etablierten innerbetrieblichen Transportsystemen. Sie lässt sich branchenübergreifend einsetzen. Der Beitrag schildert die grundlegende Technik und den Aufbau der Elektrohängebahn-Systeme und -Fahrzeuge. Anhand einiger Beispiele werden die Einsatzmöglichkeiten von EHB illustriert. Sie eigenen sich für die vielfältigsten Prozesse der Intralogistik für den Transport unterschiedlichster Güter sowie für Anwendungen in Produktion, Fertigung und Montage.

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Das Dematic Roboter Piece Picking Module schafft bis zu 1200 Artikel pro Stunde. (Dematic)
Kommissionierroboter

Intelligent, präzise und kollaborativ

Mit „eisernen Gesellen“, wie man Roboter früher gerne pauschal nannte, haben die Kommissionierroboter der Logistik-4.0-Generation so gut wie nichts mehr zu tun: Als filigrane Hightech-Geräte sind sie mit Vision-Systemen ausgestattet, an die Logistik- und Warehouse-IT angebunden, mit präzisen Greifwerkzeugen für das Picken, Platzieren und Handling unterschiedlichst dimensionierter Produkte ausgestattet und komplett in die intralogistischen Prozesse integriert, wie die folgenden Beispiele zeigen.

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Der im Auftrag des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik BSI entstandene „JAB Code“ ist auf dem Weg zur ISO 23634. (Fraunhofer-SIT)
Logistics-IT

Der Barcode bekommt seinen Anstrich

Das „JAB“ in JAB Code steht für „Just Another Barcode“ und so ist der noch junge Code auch zu verstehen: als ein Barcode, der viel mehr Daten auf gleicher Fläche speichern kann wie sein Schwarz-Weiß-Pendant. Der „JAB Code“ ist inzwischen auf dem Weg zum internationalen ISO-Standard.

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Präzision trifft Ergonomie: Der neue DCBS-Kettenzug von Demag ermöglicht dank integrierter Balancer-Funktion eine intuitive Lastführung – einfach und wirtschaftlich. (Demag)
Interview: Carolin Paulus

Neugeschäft und Service noch enger verzahnen

2019 stand für Demag im Zeichen des 200-jährigen Bestehens der ehemaligen Deutschen Maschinenbau-Aktiengesellschaft. Zuletzt beim US-Amerikaner Terex angedockt, ging der Kranbauer vor vier Jahren an den börsennotierten finnischen Maschinenbauer Konecranes. Wir sprachen mit Carolin Paulus über ihre Berufung ins „Leadership Team“, Unternehmenskulturen und natürlich über das Produktportfolio.

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Das SAP Innovation Center in Potsdam zählt zu den besten Innovationsabteilungen der Republik. Dort arbeiten rund 200 Designer, Programmierer und Strategen. (SAP)
SAP EWM

Weil das „E“ den Unterschied macht

Viele Silber- und Goldpartner von SAP beschäftigen sich nach dem angekündigten Support-Ende von SAP Warehouse Management (WM) mit dem Umstieg ihrer Kunden auf SAP Extended Warehouse Management (EWM). Nicht zuletzt deswegen, weil die abgespeckte Variante von SAP WM im SAP S/4HANA – „Stock Room Management“ – ebenfalls nicht weiterentwickelt wird. SAP EWM unterstützt sämtliche Abläufe und Prozesse innerhalb der Logistikkette und ist viel leistungsfähiger als die Vorgängerlösungen. Der WM-Nachfolger bildet meist nicht nur den Istprozess 1:1 ab, sondern optimiert und digitalisiert weitere Prozesse.

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Bei Brenntag ist die Erweiterung der Lagerverwaltung mit SAP EWM der erste wichtige Schritt in Richtung Digitalisierung mit SAP. (Brenntag)
SAP EWM

SAP EWM und MFS ins ERP integrieren

Automatisierte Prozesse im Lager sorgen für schnellere Durchlaufzeiten, für zufriedenere Lagermitarbeiter und Kunden. Um die Intralogistikprozesse automatisiert zu beschleunigen, entschied sich Brenntag S.p.A. (Italy) beim Lagerneubau am Standort Filago bei Mailand für die Einführung der Lagerverwaltungssoftware SAP Extended Warehouse Management (EWM) und der dazugehörigen Materialflusssteuerung (MFS).

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Könnten das durch die ansteigende Granulierung der Versandeinheiten entstehende Verkehrschaos auf deutschen Straßen künftig vermindern: Lieferdrohnen, die Pakete bis zur Haustür fliegen. (©adrian_ilie825 - stock.adobe.com)
Digitalisierung

Die 6 wichtigsten Logistiktrends 2021

In der Wirtschaft hat sich in den letzten Jahren viel geändert: Stichworte sind Industrie 4.0 und Handel 4.0. Dazu gehören unter anderem immer kürzere Produktentwicklungszyklen, die Zunahme von Just-in-time- und Kleinstserienfertigung sowie ein weiteres Voranschreiten der Arbeitsteilung – über Unternehmens- und Ländergrenzen hinweg.

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